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03.02.20

Fraktionschef Markus Mertens begrüßt die Realisierung des CDU-Projekts

Startschuss: Neues Bürgerzentrum am Marienplatz

„Was lange währt, wird jetzt hoffentlich endlich gut“, übertitelt der Unionspolitiker Markus Mertens (Foto) sein kurzes Statement in der Ratssitzung am 30. Januar. Das CDU-Konzept mit zwei Verwaltungsstandorten an Hoppenhof und Abdinghof, mit dem abdinghof als Bürgerzentrum, um Innenstadt zu stärken, hatte sich dabei entlich durchgesetzt.   

(Für weitere Informationen lesen Sie den Redebeitrag im Original:)

Am heutigen Tag bringen wir ein Projekt auf den Weg, von dem ich sicher bin, dass es unserer Stadt ähnlich wie die Bauvorhaben am Neuen Platz extrem gut tun wird. Als städtisches Kernstück in dem baulichen Gesamtkontext mit eben dem Neuen Platz, dem Markt- und Domplatz, den positiven Entwicklungen an den Königsplätzen, dem wunderbaren Paderquellgebiet. Das haben wir als Stadt nicht allein geschaffen. Viele Unternehmen, Institutionen und Private nahmen und nehmen Geld in die Hand. Das ist deswegen heute ein sehr guter Tag für unsere Stadt.

Das letztlich auch deswegen, weil wir heute mit einer großen Mehrheit entscheiden werden. Und es ist auch gut, dass wir trotz jahrelanger Diskussionen und Rückschläge nochmals in den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern getreten sind. Und jetzt kann nun wirklich keiner mehr sagen, dass man nicht mitgenommen wurde. Natürlich gibt es in demokratischen Prozessen auch Personen und Gruppen, die das Projekt nicht mittragen. Das ist eben so, aber dafür gibt es eben die Mehrheitsentscheidungen. Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, sind einzelne politische Gruppierungen, die heute wieder einmal rein aus wahltaktischen Gründen „Nein sagen“.

Was heute auf den Weg gebracht wird, hat Paderborn verdient. Es hat die Stadt verdient, es haben die Bürgerinnen und Bürger verdient und last but not least haben es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdient.

Am heutigen Tag heißt es deswegen auch Dank zu sagen: Dank vor allem an diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die enorme Geduld bewiesen haben und weiter beweisen müssen. Dank an die Verwaltungsspitze, an die Architekten aber vor allem auch an die Projektleitung um Jens Kamp und all diejenigen, die der gesamten Projektgruppe angehörten und angehören.

Denn eines ist ja klar: Der heutige Tag ist ein wichtiger, aber es werden viele Schritte folgen. Ich bin aber sehr optimistisch, dass die heutige Entscheidung Grundlage zu einem sehr attraktiven Ergebnis sein wird.

Wir haben vor vielen Jahren einen von mehreren Grundsatzbeschlüssen gefasst. Und der lautete: Das Gelände am Abdinghof soll städtisch bleiben. Damit wiederum haben wir nach Auffassung meiner Fraktion damals und auch immer wieder in der Zwischenzeit deutlich gemacht, dass wir als Stadt auch eine Verantwortung für diesen städtebaulichen Raum haben. Für uns war immer klar, dass wir die vorhandene Immobilie in der höchst exponierten Lage doch keinesfalls verrotten lassen dürfen. Natürlich ist viel Zeit ins Land gegangen, der Zustand der Immobilie ist deutlich schlechter und in Teilen sogar unnutzbar geworden. Ich sage das auch deswegen noch mal, weil bei allen so klugen Einlassungen immer vergessen wird, dass wir als Stadt an der Stelle sowieso hätten investieren müssen. Und dann woanders Platz für die Verwaltung hätten schaffen müssen. Ich finde es sehr positiv, dass wir das Gelände am Abdinghof jetzt auch mit dem Verwaltungsneubau nutzen. Ein Neubau, der vielen Ansprüchen als moderner Arbeitsplatz, als Dienstleistungsangebot, als Treffpunkt und Kommunikationsbereich für die Bürgerinnen und Bürger im Herzen der Innenstadt gerecht wird.

Wir von der CDU-Fraktion freuen uns heute, halten den 30. Januar 2020 für einen guten Tag und werden überzeugt zustimmen.