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20.11.18

CDU-Fraktion für Stärkung der Innenstadt durch innovative Projekte

Start des „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes" (ISEK)

CDU-Ratsherr Dieter Honervogt (Foto) kommentiert den Ratsbeschluss in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bauausschusses: „Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) setzt der Paderborner Rat ein deutliches Zeichen für die weitere Stärkung der Paderborner Innenstadt.“

(Für weitere Informationen lesen Sie die Meldung des städtischen Presse- und Informationsamtes:)

In der Ratssitzung am Donnerstagabend hat der Paderborner Rat mit den Stimmen von SPD, CDU und der Linksfraktion/Offene Liste das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) mit den im Konzept enthaltenen Maßnahmen beschlossen und damit ein deutliches Zeichen für die weitere Stärkung der Paderborner Innenstadt gesetzt. Damit einhergegangen ist auch der Auftrag an die Stadtverwaltung, die sich daraus ergebenden Förderanträge fristgerecht zu stellen.

Herzstück des jetzt beschlossenen ISEK ist der Neubau und die Umgestaltung des Verwaltungsstandortes Abdinghof inklusive der Einrichtung eines Bürgerservices im Neubau, der Einbindung des Heising´schen Hauses in das Ensemble, der Erneuerung von Marienplatz, Abdinghof und Franz-Stock-Platz sowie der barrierefreie Umbau des Altbaus A und B. Die Gesamtkosten betragen hierfür 69,5 Millionen Euro, wovon 21 Millionen Euro förderfähig sind.

Zu den fünf Hauptprojekten des neuen ISEK gehören, neben dem Neubau der Stadtverwaltung, die Revitalisierung der Königsplätze im Bereich zwischen Königstraße und Westernmauer bis zum Westerntor, die Erweiterung der Kulturwerkstatt, der Umbau und die Umnutzung des Adam- und-Eva-Hauses sowie die Neugestaltung der Michaelstraße im Zuge der Erneuerung der Stützmauer zur Rothobornpader.

Als Projekte mit zweiter Prioritätsstufe führt das neue ISEK die Aufwertung des Herz-Jesu-Kirchplatzes, den Bahnübergang Rosentor, den Paderauenpark und den Ausbau Kisau/ Mühlenstraße auf.

Ebenfalls im ISEK enthalten sind die obligatorischen Projekte aus dem Städtebauförderprogramm. Diese betreffen die Bereiche Barrierefreiheit, Maßnahmen im Bereich des Verfügungsfonds, das Hof-und Fassadenprogramm sowie den Tag der Städtebauförderung. Projekte aus diesen Bereichen waren bereits im integrierten Handlungskonzept Innenstadt (IHK-I), dem Vorgänger des ISEK, enthalten und werden jetzt entsprechend fortgeführt. Neu hinzugekommen sind das Citymanagement in Kooperation mit der Werbegemeinschaft und ein Quartiersmanagement für die Begleitung des weiteren Umbaus der Königsplätze in Kooperation mit der Standortgemeinschaft Königsplätze.

Projekte und Maßnahmen aus dem ISEK werden derzeit mit einer Förderung von 60 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten im Rahmen der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Die Erstellung eines ISEK ist hierbei die Grundvoraussetzung, um Fördermittel gewährt zu bekommen. Die Gesamtkosten des ISEK belaufen sich auf rund 89 Millionen Euro, rund 36 Millionen Euro sind davon förderfähig.

In den letzten Jahren konnten mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW bzw. des Bundes aus Mitteln der Städtebauförderung erhebliche städtebauliche und gestalterische Aufwertungen in der Paderborner Innenstadt bzw. im Stadtumbaugebiet erreicht werden. Mit der Aufstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Innenstadt wird nunmehr konsequent die Weiterentwicklung und Stärkung der Paderborner Innenstadt fortgesetzt, die mit dem IHK-I aus dem Jahr 2010 mit Erfolg begonnen wurde. Dessen Förderperiode läuft nunmehr aus. Seitens des Landes NRW ist der Stadt Paderborn geraten worden, ein neues ISEK zu erstellen. Hierzu wurde die Planungsgesellschaft scheuvens + wachten aus Dortmund beauftragt, die in sehr enger Abstimmung mit der Verwaltung das ISEK verfasst hat.