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22.11.18

CDU-Ratsfrau freut sich über den Fortschritt der Sanierung

Parallele Arbeiten am zweiten und dritten Bauabschnitt

„Die Borchener Straße mit ihrem Verkehrsaufkommen hat eine wichtige Verbindungsfunktion, daher bin ich froh, dass die tiefgründigen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen im Zeitplan liegen, weiß CDU-Ratsfrau Dr. Luise Heumüller (Foto).

(Für weitere Informationen lesen Sie die Meldung des städtischen Presse- und Informationsamtes.)

 

Im Rahmen der Erneuerung der Borchener Straße wurde jetzt planmäßig das schwerste Bauwerk der gesamten Maßnahme im Einmündungsbereich der Ansgarstraße eingebaut. Hierbei handelt es sich um ein rund drei mal fünf Meter großes und 27 Tonnen schweres Schachtbauwerk aus Stahlbeton für den Regenwasserkanal. Für den Schmutzwasserkanal wurde ein kleineres nur etwa 13 Tonnen schweres Betonfertigteil direkt dahinter gesetzt. Ein großer Autokran hob beide Teile nacheinander behutsam in Position, damit die Bauwerke auch passend an die vorbereiteten Kanälen anschließen.
Ursprünglich war geplant, nur ein Schachtbauwerk für den Regen- und den Schmutzwasserkanal zu bauen. Um aber den Transport des Bauteils noch abwickeln zu können, hat man sich für zwei separate Bauwerke entschieden.
Das Bauwerk für den Regenwasserkanal ist mit einer 2,60 Meter langen Überlaufschwelle ausgestattet. Sobald sich künftig das Regenwasser bei einem Starkregenereignis in dem Bauwerk über einen Meter Höhe anstaut, wird es nicht mehr nur über den Kanal in Richtung Fußweg Zur Schmiede abgeleitet, sondern zusätzlich auch über den Regenwasserkanal in der Borchener Straße.
Insgesamt liegen die Arbeiten zur Erneuerung der Borchener Straße im Zeitplan. Rund zwei Drittel der gesamten Auftragssumme sind mit Abschluss des zweiten Bauabschnittes verbaut. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten im aktuellen Bauabschnitt bis Hausnummer 112 abgeschlossen werden. Das bedeutet 400 Meter Regen- und Schmutzwasserkanal wurden neu verlegt, 2.200 Kubikmeter Boden wurden für die neue Fahrbahn und den Gehweg ausgehoben und 3.500 Tonnen Schotter wieder eingebaut. Außerdem wurden 2.100 Quadratmeter neue Asphaltfahrbahn sowie 550 Meter Bordstein- und Rinnenanlage hergestellt und 1.300 Quadratmeter neues Pflaster im Gehweg verlegt. Nach den Weihnachtsferien geht es dann, sofern das Wetter es zulässt, direkt weiter mit dem letzten Bauabschnitt bis zur Giselastraße/Breslauer Straße.
Die Arbeiten zur Erneuerung der Borchener Straße sollen im Sommer 2019 abgeschlossen werden. Damit das gelingt, arbeitet die Firma vor Ort parallel zum zweiten schon am Kanal im dritten und letzten Bauabschnitt. Auf diese Weise kann im neuen Jahr dann direkt mit den Straßenarbeiten im letzten Bauabschnitt begonnen werden. Die Einbahnstraßenregelung wird dann voraussichtlich wie gewohnt beibehalten.
Die Stadt Paderborn bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Geschäftstreibenden und Bürgern für das Verständnis im dritten Bauabschnitt.