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09.10.18

CDU-Fraktion möchte sichere Fahrradabstellmöglichkeiten in Elsen

Mögliche Friedhofsumgestaltung im Focus

Die unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten des Friedhofs in Elsen stehen auf der Agenda des nächsten Bezirksausschusses am morgigen Mittwoch. CDU-Ratsfrau Petra Eichstaedt (Foto) möchte mit einer Anfrage wissen, welche Möglichkeiten die Verwaltung sieht, die bestehende Friedhofsanlage zu einem zusammenhängenden Waldfriedhof weiterzuentwickeln.

Hintergrund für die Initiative der Unionspolitikerin ist der strukturelle Wandel, dem alle Friedhöfe heute ausgesetzt sind. Mit einer Fläche von 50.000 Quadratmetern, 2272 Gräbern und jährlich 90 Beisetzungen ist der Gottesacker in Elsen neben seiner Funktion als Friedhof auch eine wichtige innerstädtische Fläche mit Naherholungscharakter für die Menschen des Paderborner Ortsteils.

„Bestattungs- und Friedhofskultur befinden sich nicht nur bei uns heute in einem grundlegenden Umbruch,“ resümiert Petra Eichstaedt. „Friedhöfe und Grabstätten verändern ihr Erscheinungsbild als Folge des gesellschaftlichen Wandels. So finden viele Urnenbestattungen statt. Große Grabstätten werden immer weniger in Anspruch genommen oder alte Begräbnisse fallen weg. „Daher steht auf Friedhöfen mehr Fläche zur Verfügung, die natürlich und ansprechend genutzt werden sollte.“

In einer zweiten Anfrage stehen bei der Politikerin auch sichere Abstellmöglichkeiten von Fahrrädern in Elsen im Fokus des Bezirksausschusses: „Fahrräder sind teuer. Mit den immer beliebter werdenden E-Bikes werden sichere Abstell- und Abschließmöglichkeiten für unsere Bürgerinnen und Bürger immer wichtiger“, so die CDU-Ratsfrau. Die Verwaltung soll prüfen, wo es in Elsen im Ortszentrum geeignete Standorte für öffentliche Fahrradständer gibt.