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07.10.19

„Belastung durch Abkürzungen minimieren“

Markus Mertens (CDU): LKW-Verkehre in Sande und Sennelager besser lenken

Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion und Sander Ratsherr Markus Mertens (Foto) möchte die Verwaltung in einem Antrag für die kommende Sitzung des Bezirksausschusses Schloß Neuhaus-Sande beauftragen, eine Konzeption für ein „LKW-Leitsystem“ für Sennelager und Sande zu entwickeln und noch in diesem Jahr dem Ausschuss vorzustellen. Ziel soll es dabei sein, den Schwerlastverkehr zu minimieren und zu lenken.

Mertens erinnert daran, dass der Vorsitzende des Ausschusses und Mastbrucher CDU-Ratsherr Michael Pavlicic vor etlichen Monaten einen Vorstoß hinsichtlich der immer mehr zunehmenden Verkehrsbelastung der Husarenstraße durch schwere LKW unternommen habe. Pavlicic hatte gemutmaßt, dass viele große Lastzüge diesen Abschnitt für Abkürzungen zwischen dem Anschluss Diebesweg an der B1 und der A33 in Sennelager nutzen. Die Verwaltung hatte hierzu Untersuchungen angekündigt, deren Ergebnisse bislang noch nicht vorliegen.

 „Die Belastung durch den LKW-Verkehr ist auch bei den Bürgerinnen und Bürgern in Sennelager und Sande ein großes Thema. Dieses passt zu den Beobachtungen im Mastbruch, da für diesen Bereich die Belastung durch Quell- und Zielverkehre aus Sennelager zu erwarten und zu befürchten ist“, sagt Markus Mertens und ergänzt: „In Schloß Neuhaus ist es gelungen, den LKW-Verkehr durch Beschilderung zumindest zu regulieren, indem beispielsweise LKW bestimmte Straßen in nur in eine Richtung befahren dürfen.“

 Aus Sicht des Unionspolitikers sollte es möglich sein, ein ähnliches System auch für Sennelager und Sande zu entwickeln. Besonders im Focus sollten dabei die Hauptverkehrsstraßen Bielefelder Straße, Sennelager Straße und auch Hermann-Löns-Straße stehen. „Anlieferungsverkehre wird es natürlich immer geben und sind nicht zu vermeiden. Aber viele Fahrzeugführer nutzen die genannten Abschnitte – Schleichwege sind selbstverständlich auch zu unterbinden – als Abkürzungen. Hiergegen muss man vorgehen“, so Mertens abschließend.