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26.10.18

Nach den Haushaltsberatungen der CDU-Ratsfraktion:

Einsparungen beim Personal gefordert

Die CDU-Fraktion stellt im Zuge der Haushaltsberatungen einen Antrag zum Haushaltsjahr 2019, mit dem die Paderborner Verwaltung aufgefordert wird, 1,4 Millionen Euro bei den Personalkosten der Stadt einzusparen.

„Wir wissen schon jetzt, dass auch 2019 viele Stellen nicht besetzt werden können, weil leider qualifizierte Fachkräfte fehlen“, sagt der Vorsitzende Markus Mertens (Foto). Außerdem könnten verschiedene Stellen erst im Laufe des Jahres besetzt werden, schlagen deswegen finanziell auch nicht in voller Höhe durch. „Dieser Entwicklung soll auch im jetzt vorgelegten Haushaltsentwurf der Verwaltung Rechnung getragen werden. Passgenaue Prognosen sind schwierig. Im Personalhaushalt wurden die Werte von 2018 zwar hochgerechnet“, so der Unionspolitiker, aber da das Jahr noch nicht abgeschlossen ist, stellt auch die Ergebnisrechnung von 2017 einen Teil der Planungsgrundlage dar. „Deswegen richten wir uns auch nach den Zahlen aus den Beratungen des Haushaltes 2018“, so Mertens, der darauf hinweist, dass über den vorgelegten Stellenplan hinaus auch noch über zusätzliche Stellen für Feuerwehr und Rettungsdienst beraten werden muss. „Hier ist aber zu beachten, dass für einen einzelnen 24-Stunden-Dienst und komplette 365 Tagen im Jahr heute einschließlich Berechnungen Urlaubs- und Krankheitszeiten rund fünf Stellen benötigt werden.“

Der Stellenplan 2019 weist 76 zusätzliche Stellen aus. Insgesamt steigen die Kosten für Personal im neuen Haushaltsjahr im Vergleich zu 2018 um 7,5 Millionen. Der Haushaltsentwurf 2019 weist ein Defizit von 3,86 Millionen Euro auf. Mertens rief dazu auf: „Es muss unser Ziel sein, das städtische Defizit so weit wie möglich zu verringern. Einsparungen von 1,4 Millionen Euro im Personalbereich sind ein guter Beitrag hierfür.“ Falls qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber gefunden würden, könne dies auch über einen Nachtragshaushalt dargestellt werden, erläutert der Fraktionsvorsitzende. „Davon gehe ich aber nicht aus.“