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10.01.19

Erste Hundefreilaufflächen im Park am Springbach

CDU-Ratsfrau freut sich über gute Lösung

Die Unionspolitikerin Mechthild Pleininger, selbst Hundebesitzerin, freut sich: "Jetzt ist eine Fläche gefunden worden, die dem Bedürfnis der Hunde, sich ausreichend zu bewegen enspricht." Die Ratsfrau hatte sich für eine Grünfläche als Hundewiese eingesetzt, aber Bedenken gegen die Nutzung des Bereiches am Tausendquell geäußert, weil diese Flächen von den umliegenden Schulen und Kindergärten zum Teil für Unterricht oder als Spielfläche genutzt werden. "Die Nixdorf-Gesamtschule, die Grundschule Stephanus oder die Kita Fontane sind hier häufige Gäste zur Umsetzung ihrer pädagogischen Ziele“, erläutert Pleininger.

(Für weitere Informationen lesen Sie die Meldung des städtischen Presseamtes:)

Bürgermeister Michael Dreier gab jetzt zwei große Grünflächen für das Laufenlassen von Hunden frei – den nordwestlichen Teil des Parks am Springbach zwischen Piepenturmweg und Hochwasserrückhaltebecken und den nordwestlichen Eingangsbereich zum Freizeitpark Mönkeloh mit dem ersten Talbereich. Hier dürfen Hunde von der Leine gelassen werden und können umhertollen. Der ansonsten geltende Leinenzwang und dessen Kontrolle durch das städtische Ordnungsamt wird hier so lange ausgesetzt, wie die Nutzung unproblematisch verläuft. Die Flächen sind nicht eingezäunt und durch Informationstafeln zum Verhalten von Tier und Mensch markiert sowie mit Kotbeutelspendern und Abfallbehältern durch den ASP bestückt.
„Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Einführung von Hundefreilaufwiesen in Paderborn in gegenseitiger Achtsamkeit aller Beteiligten gelingt“, hofft Antonius Wiethaup vom Amt für Umweltschutz und Grünflächen. Er weist aber auch darauf hin, dass die Anleinpflicht jederzeit wieder in Kraft gesetzt werden kann, wenn dies nicht der Fall ist.
Angestoßen wurde das Thema bereits Anfang letzten Jahres durch die junge Paderbornerin Nadine Kollakowski durch eine Unterschriftensammlung und in einem persönlichen Gespräch mit dem Bürgermeister. Ihren Hund frei laufen zu lassen ohne das Gefühl zu haben, etwas Verbotenes zu tun und das Wissen um diesen Wunsch bei vielen anderen war ihr Ansporn. Aber nicht nur das: „Ich glaube, dass dieses Angebot für Einwohner wie Besucher Paderborns diese Stadt wieder ein Stück lebens- und liebenswerter macht“, überzeugte Nadine Kollakowski den Bürgermeister, ihr zu helfen.