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03.12.18

Weiterentwicklung Stadtverkehr mit Fördergeldern und Fachleuten

CDU-Fraktion: Paderborn ist eine fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

Unionspolitiker Dieter Honervogt freut sich über die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V. (AGFS).

"Der Fahrradverkehr hat in Paderborn ein großes Potenzial, besonders was kurze Strecken anbelangt. Unser Ziel ist es, noch bessere Rahmenbedingungen und mehr Verkehrssicherheit zu erreichen. Der Beitritt zur AGFS ist dabei ein wichtiger Schritt, was Wissens- und den Erfahrungsaustausch angeht, aber auch, um den Rahmen für neue Fördermöglichkeiten abzustecken," so der Ratsherr, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt ist.

 

(Für weitere Informationen lesen Sie die Meldung des städtischen Presseamtes:)

 

Die AGFS hat am Mittwoch bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung in Krefeld die Stadt Paderborn offiziell als Mitglied aufgenommen. Der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt unterzeichnete die Mitgliedsurkunde im Beisein von Christine Fuchs aus dem AGFS-Vorstand, Technischer Beigeordneter Claudia Warnecke, Arne Schubert, Radverkehrsplaner der Stadt Paderborn und Dr. Dirk Günnewig vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
Als Mitglied der AGFS hat die Stadt Paderborn jetzt Zugang zu exklusiven Fördergeldern, Image-Kampagnen, Planerwerkstätten und Materialien rund um den Fuß- und Radverkehr. Außerdem profitiert sie vom Austausch im Netzwerk der inzwischen 86 Mitglieder.
Bereits am 2. Juli dieses Jahres hatte die AGFS-Auswahlkommission Paderborn besucht, um sich während einer Fahrradtour sowie bei einer Präsentation im historischen Rathaus ein Bild von der Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit Paderborns machen zu können. Die Stadt überzeugte die Gäste und die Kommission sprach die Empfehlung an den Verkehrsminister zur Aufnahme Paderborns in die AGFS aus.
Dr. Dirk Günnewig hob bei der Urkundenverleihung in Krefeld die gute Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Verbänden in Paderborn hervor. Peter London, ebenfalls vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, freute sich, Paderborn neben den Städten Lüdinghausen und Grevenbroich als neues Mitglied zu begrüßen. Keine Mitgliedskommune der AGFS sei perfekt, die bisherigen Bemühungen zeigten jedoch, dass die Stadt Paderborn die richtigen Schritte unternehme. Dietrich Honervogt merkte an, dass gerade in den letzten Jahren viel für den Radverkehr in Paderborn erreicht werden konnte und bekräftigte, dass diese Prozesse vorangetrieben werden sollten. Alle sieben Jahre müssen sich die Mitglieder der AGFS einer erneuten Überprüfung unterziehen.
Themen bei der jüngsten Mitgliederversammlung waren unter anderem die geplanten Aktivitäten der AGFS für 2019. Neben der Fahrradfreundlichkeit wird verstärkt das Zu-Fuß-Gehen in den Fokus genommen. Das Netzwerk beschäftigt sich intensiv mit der sogenannten Elterntaxi-Problematik an Kindergärten sowie Schulen und möchte seinen Mitgliedern neue Lösungsansätze präsentieren. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Kampagne „Liebe braucht Abstand“, die das häufig problematische Abstandsverhalten zwischen den Verkehrsmitteln thematisiert. Neben zahlreichen brenzligen Situationen, bei denen Fahrer/innen mit dem Schrecken davon kommen, stellt mangelnder seitlicher Abstand in deutschlandweiten Untersuchungen bereits eine Hauptunfallursache dar. Schon seit 1993 engagieren sich die Mitglieder der AGFS, Städte, Gemeinden und Kreise, für die Nahmobilität und lebenswerte Städte.